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Last update:
December 18, 2017, 10:19
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PATIS

PATIENTENINFORMATION + SCHULUNG

Die Entwicklung im Gesundheitswesen und der gesellschaftliche Wandel führen zu einer Rollenveränderung der behinderten und kranken Menschen : sie sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern werden zunehmend aktive Partner im Behandlungsprozess.
Die Patienten und ihre Angehörigen werden mit einer Vielzahl von neuen Aufgaben konfrontiert, da reicht die bloße Information nicht aus.
Auch die Zunahme chronischer Krankheiten erfordert neue Behandlungskonzepte, in denen nicht die Heilung im Mittelpunkt steht, sondern die Befähigung und Unterstützung der Betroffenen zur Krankheitsbewältigung im Alltag.

Die pflegerische Aufgabe der Patienteninformation und -schulung, der Beratung und der Gesundheitserziehung wird täglich ausgeführt, jedoch auf informellem Wege, das heißt nicht geplant und systematisch dokumentiert.
Das Projekt PATIS soll die PflegerInnen unterstützen, die Patienten systematisch zu informieren und bei Bedarf zu schulen.


ZUM PROJEKT:

Das Projekt PATIS besteht seit September 2001, ist auf eine begrenzte Zeit von ca. 5 Jahren angesetzt und wird hauptsächlich durch die Deutschsprachige Gemeinschaft und teilweise durch die Krankenhäuser Eupen und St-Vith finanziell getragen.

PATIS richtet sich an alle KrankenpflegerInnen der DG. Da der Schwerpunkt des Projektes auf der Patienteninformation und -schulung liegt, wird vorrangig mit den KrankenpflegerInnen aus folgenden Institutionen gearbeitet : Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hauskrankenpflege.
Aufgrund der Notwendigkeit der Pluridisziplinarität, werden die Ärzteschaft und das paramedizinische Personal in die Aktivitäten integriert.
Die Patienten und ihre Angehörigen sind die Nutznießer des Projektes.

Ziel des Projektes PATIS ist es, die KrankenpflegerInnen zu befähigen um die Patienteninformation und -schulung in die tägliche Berufspraxis systematisch zu integrieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, bietet die KPVDB eine methodische Unterstützung an : Bedarfsanalyse, Ausarbeitung und Verteilen von Informations- und Schulungsmaterial, Anwendung des Materials und Evaluation, Koordination zwischen den verschiedenen Einrichtungen,...
Die Unterstützung umfasst aber auch Weiterbildungen in diesem Bereich und den Aufbau einer Koordinationsstelle in den Krankenhäusern, damit die Patienteninformation und -schulung auch nach Ende von PATIS weitergeführt wird.


VORGEHENSWEISE:

Eine Anfrage zu einem bestimmten Thema wird an die zuständige Pflegedienstleitung oder direkt an die PATIS-Koordination gestellt. Eine kleine Arbeitsgruppe setzt sich zusammen, die die Form und den Inhalt des Informations- und/oder Schulungsmaterials festlegt und bearbeitet. Der erste Entwurf wird mehrere Male überarbeitet bevor er von verschiedenen Spezialisten, aber auch von Laien gelesen wird (Prätest). Nach diesen Korrekturen gehen die Unterlagen in die Testphase : während einer bestimmten Dauer erhalten die Patienten einen kurzen Fragebogen, der zur Auswertung des Materials dient. Nach dieser Testphase werden noch die PflegerInnen und die Ärzte zum Material befragt und die nötigen Veränderungen und Verbesserungen werden vorgenommen.
Die definitiven Unterlagen werden dann auf den zuständigen Stationen mit einem Anwendungsprotokoll gelagert.

Neuigkeiten finden Sie unter News.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Büro der KPVDB.