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Last update:
December 18, 2017, 10:19
Home > Q+ > Fokussierte Pflegeberichterstattung

Fokussierte Pflegeberichterstattung

Die Notwendigkeit der Patientenakte als Dokumentations- und Kommunikationsinstrument innerhalb eines Betreuungsteams ist unumstritten.
Die Informationsweitergabe ist von größter Bedeutung für die Pflegenden, um die Pflegekontinuität und somit auch die -qualität zu sichern.
Die fokussierte Pflegeberichterstattung ist eine strukturierte Form der schriftlichen Informationsweitergabe in Standardsituationen (Aufnahme, OP-Rückkehr, ...) und für den alltäglichen Verlaufsbericht.

Die Autonome Hochschule (AHS), Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften, wird dieses Konzept ab dem Schuljahr 2006-2007 ebenfalls in die Grundausbildung zur Krankenpflege aufnehmen.
Das bedeutet für diesen Bereich von Q+ eine enge Zusammenarbeit der Einrichtungen mit der Schule und bezweckt eine größtmögliche Kohärenz zwi-schen Ausbildung und Berufspraxis.

Strategisch wird es folgendermaßen laufen: In den beiden Krankenhäusern werden jeweils 2 Pilotstationen mit je 2 verantwortlichen PflegerInnen auserwählt. Eine Arbeitsgruppe wird sich bilden, die aus folgenden Personen besteht: die PflegedienstleiterInnen, die Referenzpflegerin (ICAN), von den Pilotstationen die Stationsleiterinnen und die verantwortlichen PflegerInnen, Vertreter der AHS und die Q+-Projektkoordinatorin.

Diese Personen werden an einer 2-tägigen Weiterbildung teilnehmen, die von erfahrenen Lehrkräften aus einer Brüsseler Krankenpflegeschule geleitet wird.

Der nächste Schritt wird die Anpassung der Pflegeakte sein, d.h. das herkömmliche „Berichteblatt“ wird durch ein neues, strukturiertes ersetzt (FPB-Blatt) . Dann wird das Personal der Pilotstationen mit Hilfe interner Schulungen (von der AG erteilt) mit der Methode der fokussierte Pflegeberichterstattung vertraut gemacht.
Nach erfolgreicher Anwendung auf den Pilotstationen wird die Informationstechnik nach und nach auf die anderen Dienste ausgeweitet, sodass schlussendlich alle den gleichen Übergabestil anwenden.

Während der ersten Weiterbildungstage wuchs bei allen Beteiligten das Bedürfnis eine einheitliche Sprache zu nutzen. Eine kleine Lenkungsgruppe hat alle wichtigen Begriffe aufgelistet und grob definiert. So merkte man schnell, dass der eine oder andere Begriff dasselbe bedeutete. Es galt auch, sich unter „Akademikern“ und „Praktikern“ einig zu werden, welcher Begriff denn nun der Auserwählte ist. Manche Begriffe sind auch gesetzlich definiert, wie z.B. die Pflegeprozedur oder die permanente ärztliche Verordnung.
Die daraus resultierende Liste der Begriffsbestimmung ist wahrscheinlich nicht vollständig und sicherlich auch verbesserungswürdig. Sie kann aber als Leitfaden für die KrankenpflegerInnen dienen, damit diese sich auch in der zunehmenden Anzahl Dokumente besser zurechtfinden.
Dem Wunsch nach einer schematischen Darstellung der Verknüpfungen der Begriffe konnte auch nachgekommen werden.